Stabilisierungsefekt bei Varus-Gonarthrose
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Studie von A. Kirkley M.D., S. Webster-Bogaert M.SC., R. Litchenfield M.D., A. Amendola M.D., S. MacDonald M.D., R. McCalden M.D. und P. Fowler M.D., London, Ontario, Kanada
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Subakrominale Dekompression durch Orthese – eine therapeutische Ergänzung beim Impingementsyndrom?
Anlaß der experimentell-klinischen Studie mit einem orthopädietechnischen Lösungsansatz war die in der Literatur häufig erwähnte schmerzauslösende Enge zwischen Humeruskopf und Akromion beim Impingementsyndrom.
Methode:
Konstruktion einer Gewichtsmanschette, von der eine Entlastung des subakromialen Raumes durch Traktion am Oberarm erwartet wurde.
In einer mindestens dreitägigen Untersuchung von 32 stationären Patienten einer Rehaklinik im Durchschnittsalter von 54,4 Jahren (34-64 J.), bei denen in der vorausgehenden Diagnostik mittels Röntgen- und Ultraschalldiagnostik das jeweils vorliegende Impingementsyndrom differenziert wurde, wurde vor und nach Ende der Tragezeit der konstruierten Gewichtsmanschette der Score nach Altchek (1990) individuell ermittelt.
Ergebnisse:
Bei 28 Patienten (87,5%) trat bei einer durchschnittlichen Tragedauer der Gewichtsmanschette von 4 Tagen (3-8 T.) und 9,5 Std. (6-15 Std.) eine Besserung der Beschwerdesymptomatik ein; bei 12 Patienten (37,5%) konnte entsprechend dem 100 Punktwerte umfassenden Altchek-Score ein Wechsel zur nächsthöheren Note festgestellt werden.
Complianceprobleme traten nach Optimierung des Tragekomforts in der Studie nicht auf.
Anwendungsbeobachtung der Stabilogen® Asymetric-Kniebandage (nach R. Weiß) bei der lateralen Patellahyperkompression.
Verfaßt von J. Herresthal, R. Weiß, erschienen im Sonderdruck aus: Orthopädie Technik 5/99, Verlag Orthopädie-Technik, Dortmund
Im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung wurde die neue BORT Stabilogen Asymetric-Kniebandage 1998 im Zeitraum Juli bis Oktober an der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt/Main verwendet.
Die Indikation für die Kniebandage war eine klinisch und radiologisch nachgewiesene Patellahyperkompression.
Die Anpassung erfolgte an 22 Patienten. Es wurde eine Unterteilung in eine postoperative und in eine konservative Gruppe vorgenommen. Der operative Eingriff bestand in einem arthroskopischen lateralen Release. Von 22 Patienten kamen 18 Kniegelenke in die Studie, davon jeweils neun in die konservative und in die postoperative Gruppe.
Die klinische Untersuchung umfaßte die Parameter Erguß, Krepitation, Beweglichkeit als auch die spezifischen Tests wie Patellaverschiebeschmerz, Patellafacettenschmerz, Apprehensionstest, Tilt Test und den McConnel Test.
Schlußfolgerung der Verfasser:
Die Stabilogen Asymetric Kniebandage von BORT stellt für die Indikation der lateralen Patellahyperkompression sowohl im konservativen Rahmen als auch in der postoperativen Nachbehandlung eines arthroskopischen lateralen Release eine sehr gute Behandlungsmaßnahme dar. Beide Gruppen zeigten eine gute Compliance auf, die sich in den Ergebnissen der Notwendigkeit und der Tragehäufigkeit der Bandage widerspiegelt. Insbesondere unter Belastung zeigt sich eine deutliche Reduktion der Schmerzintensität. Die Gehzeit ohne Knieschmerzen war mit der Bandage ebenfalls deutlich länger.
Coccygodynie-Behandlung mit einem neuartigen Sitzkissen "Codyn"* (* Hersteller: Fa. Bort Medical GmbH, Weinstadt)
Verfaßt von Dr. med. H. Vidal, Arzt für Orthopädie, Waiblingen, erschienen im Sonderdruck ORTHOPÄDISCHE PRAXIS 12/97, 33. Jahrgang, Seite 841-843
Auszüge aus der Studie:
Die Coccygodenie ist eine für Patienten und Arzt gleichermaßen unangenehme Krankheit. Für den Patienten, weil er bei jedem Hinsetzen an sein Problem erinnert wird, für den Arzt, weil die Möglichkeiten der Therapie begrenzt sind. Die Ursachen der Erkrankung sind vielgestaltig. Häufig sind traumatische Ursachen wie das direkte Trauma durch Sturz aufs Steißbein, oder eine Verletzung des Coccygiums in der Austreibungsphase des Geburtsvorganges. Viel häufiger sind jedoch Schmerzen im Steißbeinbereich, deren Ursache unbekannt sind.
Die Schwierigkeiten in der Therapie liegen a) in der bisher kaum durchführbaren mechanischen Entlastung, b) in der Position unter der Rima-ani, in der die kaudale Steißbeinspitze äußeren Anwendungen wie Iontophorese oder Salbenapplikationen kaum zugänglich ist. Auch entzündungshemmende Röntgenreizbestrahlungen, die bei oberflächlich gelegenen periostalen Reizzuständen als Mittel der 2. Wahl gute Erfolge zeigen, scheiden als Therapiemittel bei der Coccygodenie, zumindest bei Patienten im zeugungs- und gebärfähigen Alter, aus.
In der durchgeführten Studie im Zeitraum von 1994 bis 31.12.95 interessierte insbesondere die Frage, inwieweit sich die Anwendung des entlastenden Codyn-Sitzkissens auf die Dauer und die Art der Behandlung bzw. die Art der Mitbehandlung auswirkt.
Ergebnisse:
Die Gesamtbehandlungsdauer wurde durch die Einführung des Codyn-Kissens um ca. ein Drittel verkürzt.
Die Notwendigkeit zusätzlicher Behandlungsmaßnahmen konnte reduziert werden.
Während vor Einführung des Codyn-Kissens in 100% NSAR gegeben wurde, so erhielten nur 12 von 23 weiblichen Patienten der Gruppe B* Antiphlogistika bzw. sonstige Zusatztherapien.
(*es wurden zwei Patientengruppen mit der Diagnose "Coccygodenie, Steißbeinprellung" gegenübergestellt; Gruppe B betrifft die Patienten nach Einführung des Codyn-Kissens).
Ermittlung der stabilisierenden Eigenschaften der Knieorthese Bort OTS mit einem Kniesimulator
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Verfasser:
Dipl. Phys. Jürgen Mitternacht
Orthopädische Abteilung des Klinikums r. d. Isar der Technischen Universität München
-Ganglabor-
Ismaninger Str. 22, 81675 München
Zusammenfassung:
Die biomechanische Untersuchung an der Hartrahmen-Knieorthese BORT OTS schließt sich an die Studie Projekt-Nr. 0802--11306 von 2002 an.
Die neuen Messungen wurden mit identischem Prüfgerät und unter identischen Bedingungen durchgeführt. Die neuen Ergebnisse sind damit direkt vergleichbar mit den damaligen.
Wie die Bort Prototyp Knieorthese von 2002 hat auch die Knieorthese Bort OTS 2007 eine deutlich höhere Stabilisierungsfähigkeit gegen vordere und hintere Schubladen.
Bewegungen als die Referenzorthese, sowohl bei niedrigem als auch bei hohem Muskeltonus.
Im direkten Vergleich der Bort OTS mit dem Bort Prototypen von 2002 sind fast keine funktionellen Veränderungen festzustellen. Beim geringen Muskeltonus sind Rückhaltekennmomente bzgl. der Rotation und Rückhaltekräfte bzgl. der Schubladenkräfte
praktisch identisch. Bei hohem Muskeltonus sind in den meisten Fällen die Kennwerte der Bort OTS 2007 geringfügig niedriger.
Biomechanikstudie: Stabilisierungswirkung der Sprunggelenkbandage Bort TaloFX
Verfasser:
Dipl. Phys. Jürgen Mitternacht
Orthopädische Abteilung des Klinikums r. d. Isar der Technischen Universität München
-Ganglabor-
Ismaninger Str. 22, 81675 München
In dieser Biomechanikstudie wird mit Hilfe eines standardisierten Messgeräts die Stabilisierungsfunktion der Sprunggelenkbandage Bort TaloFX an zwei Probanden untersucht und mit der Stabilisierungswirkung eines Standardprodukts verglichen. Die männlichen Probanden hatten gesunde Sprunggelenke.
Das Messgerät ist eine spezielle Entwicklung, die die Messung von Moment-Winkel-Kennlinien am Probanden beim Tragen des jeweiligen Produktes ermöglicht. Jede orthopädische Stabilisierungshilfe kann erst im Zusammenwirken mit den anatomischen Strukturen des Patienten ihre Funktion voll erfüllen.
Die Analysen in dieser Studie beziehen sich auf die Stabilisierung des Sprunggelenks bezüglich der Plantarflexion / Dorsalextension und der Supination / Pronation im Sprunggelenk.


